Praxis für Physiotherapie Monika Gummelt

Heilpraktikerin für Physiotherapie

Therapie- / Begleit- / Besuchshund



Das Hunde eine positive Wirkung auf Menschen haben, ist bekannt. Deshalb kommen immer öfter speziell ausgebildete Hunde in Seniorenheimen, Spitälern, Schulen und Kindergärten zum Einsatz. Sie sollen helfen, die psychische oder physische Situation von Kindern und Erwachsenen zu verbessern. Therapie(begleit)hunde fördern schon allein durch ihre Anwesenheit Kommunikationsbereitschaft, Lernvermögen und Eigen-Motivation. Sie tragen zum Abbau negativer Spannungen bei, lindern Stress, Angst und Unsicherheit.  
Sie wirken entspannend und beruhigend auf ihre Umgebung. Sie unterstützen den Aufbau von Selbstsicherheit und die Akzeptanz sich selbst und anderen gegenüber.  
Ein Therapiehund vermittelt jedem Menschen das Gefühl körperlicher Nähe und Geborgenheit und trägt so zu einer Verbesserung der Lebensqualität bei. Der Hund wirkt als Katalysator und zusammen mit seinem Hundehalter auch als Co-Therapeut.


Hallo, mein Name ist Kessy,
(Nachruf)

ich bin zehn Jahre alt und eine reinrassige Golden Retriever Hündin.
Ich bin gut erzogen und höre selbstverständlich aufs Wort und bin auch entsprechend ausgegebildet.
Meine Prüfungen habe ich alle beim ersten mal bestanden!

Schmusen und spielen kann ich super, ich bin ruhig, ausgeglichen und belle (fast) nie. Gerne gehe ich auch spazieren und tolle auf der Wiese.  
Im Haus bin ich sehr ruhig und mein Lieblingsplatz ist Herrchens Sofa…

Toll ist es auch in der Physiotherapie-Praxis meines Frauchens, da kann ich viele Patienten begrüßen, zeige ihnen mein Spielzeug und lasse mich kraulen und mit Keksen verwöhnen.

Manchmal muss ich dann auch „arbeiten“, Patienten motivieren und Gegenstände holen oder wir fahren gemeinsam in Senioren- und Kinderheime, für mich ist es spielen und es macht mir riesigen Spaß.


Leider ist unsere von allen geliebte Kessy am 24.09.2020 auf Grund einer schweren Erkrankung
über die Regenbogenbrücke gegangen und kann nicht mehr mit Euch spielen.
   
    Wir erinnern uns gerne an die vielen schönen Stunden die Sie uns, unseren Freunden
sowie vielen unserer Patienten beschert hat. Sie wird uns allen sehr fehlen!


Mögliche Therapiebereiche
in denen sich der Therapiebegleithund einsetzen läßt:

  • Körperwahrnehmung / Bewegungsplanung (z.B. über den Hund steigen, unter dem Hund durchkriechen,
  • Grobmotorik
  • Feinmotorik (Leckerlis aussuchen mit Fingern oder Werkzeug in ein Rohr füllen, Zöpfe flechten)
  • Auge-Hand-Koordination
  • taktile Wahrnehmung: weiches Fell, nasse Nase, harte Zähne, abschlecken von Körperteilen
  • Ruhepunkt finden (z.B. nach der Therapie, um von einem hohen Aktivitätsniveau herunterzukommen – mit Hund als
  • Kopfkissen liegen, Herzschlag hören, Atmung spüren…)
  • Motivation bei Antriebsschwäche etwas zu tun, ausdauernd zu sein
  • Kraftdosierung, Körperspannung (z.B. Hund schieben oder ziehen auf einer Decke, in dosiert bürsten, Tauziehen - Zerrspiel)
  • Gleichgewicht
  • Konzentration
  • auditive Aufmerksamkeit und Gedächtnis (Anweisungen behalten, umsetzen…)
  • Entspannung, Abbau von Ängsten
  • Entwicklung und Förderung von Handlungsplanung (komplexe Abläufe wie Parcours oder Bewegungsbaustelle: Befehle behalten, im richtigen Moment anwenden, Ablauf – Reihenfolge behalten, sich selbst regulieren, den Hund beachten , reflektieren, was ging gut oder schlecht, wie kann man es ändern…)
  • Sprachanregung: Befehle deutlich, angemessenes Tempo, Lautstärke; reden mit dem Hund
  • Selbstbewußtsein: tun mit dem Hund ist leichter, er befolgt die Befehle des Kindes, wertet nicht
  • Raumlage – Raumbeziehung: Zuordnungen lernen, was steht in Verbindung, Entfernungen abschätzen, Präpositionen zur Raumbeziehung lernen – vor, hinter, neben…)